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Schule

Schule, Yangshuo

Letzter Schultag

Und jetzt ist er doch tatsächlich vorbei, der allerletzte Schultag nach neun Wochen Schule… ein komisches Gefühl. Aber ich bin natürlich stolz auf das wunderschöne Diplom :-).

Ich kann die Schule wärmstens empfehlen: Sie ist klein, und doch äusserst professionell geführt. Die Lehrerinnen nehmen ihre Aufgabe Ernst und auch das Backoffice-Team erledigt alle Anfragen prompt und lösungsorientiert. Das ist in China keine Selbstverständlichkeit, darum erwähne ich es so prominent.

Meine tolle Lehrerin Ania

Schule, Yangshuo

Die Schulküchen-Crew

Diese beiden fleissigen Frauen kochen ganz alleine für uns Studenten. Und zwar jeden Mittag und jeden Abend, im Durchschnitt sicher für 80 Leute; im Sommer natürlich für noch mehr. Den ganzen Vormittag und dann wieder ab 15 Uhr hört man sie in der kleinen Küche Gemüse rüsten, damit für jede Mahlzeit sicher sechs verschiedene Gerichte auf dem Tisch stehen!

Gegessen wird an runden Tischen und man setzt sich einfach dorthin, wo es noch Platz hat. Vorher nimmt man sich zwei Stäbchen-Paare (eines zum Schöpfen und eines zum Essen) und eine kleine Schüssel mit Reis.

 

 

Schule, Yangshuo

Draussen ist es wieder wärmer

Draussen ist es zum Glück nach zwei wirklich kühlen Tagen wieder sonniger und wärmer geworden. Mit Betonung auf DRAUSSEN. Darum haben wir heute Nachmittag kurzerhand das Schulzimmer nach draussen verfrachtet, um uns an der Sonne aufzuwärmen.

Schule

Lehrerin Ania

Seit dieser Woche bin ich bei Lehrerin Ania, meiner bisher besten Lehrerin. Wir verstehen uns sehr gut und ich hoffe darum sehr, dass sie auch nach meiner nächsten Ferienwoche (21. – 27.10.) wieder meine Lehrerin sein wird.

 

Schule, Wissenswertes

Chinesisch lernen ist (immer noch) schwer

Es begann damit, dass ich die chinesischen Bezeichnungen für die wichtigsten Körperteile lernen wollte… Und als Hausaufgabe nahm ich mir streberhaft vor, die dazu gehörigen Zähleinheitswörter (ZEW) herauszusuchen. Ihr erinnert Euch: Auf Chinesisch heisst es nicht „ein Buch“, sondern „ein Stück Buch“. Und das Wort für „Stück“ ändert immer, je nach dem, wovon man spricht. Ein paar Beispiele:

yi ben shu (yi = 1, ben = ZEW für Bücher, shu = Buch)

yi wei lao shi (yi = 1, wei = ZEW für Lehrer, lao shi = Lehrer)

yi ge ren (yi = 1, ge = ZEW für alles, was kein eigenes ZEW hat, ren = Person)

Es wird also recht kompliziert, wenn man zum Beispiel Haare beschreiben will: „Ein Haar“ hat ein anderes ZEW als „ein Büschel Haare“, und ein anderes ZEW als „die Haare“, usw. Und dann wird noch unterschieden, ob man es mündlich oder schriftlich nutzt, denn das kann auch noch unterschiedlich sein…

ES IST KOMPLEX! 🙂

Schule

Teacher Susan

Susan ist meine Lehrerin für diese Woche. In China ist gerade „golden week“, das ist die Woche um den Nationalfeiertag herum. Es ist neben dem chinesischen Neujahr die einzige Woche, in der man so lange Ferien hat. Das gilt natürlich nicht für all die unzähligen Restaurant- und Kleine-Läden-Besitzer, die ganz sicher NIE frei haben.

Susan ist eigentlich Primarlehrerin in Shenzhen, aber sie nutzt die golden week (in der sie frei hat) für einen Zusatzverdienst als Lehrerin an meiner Sprachschule.

Ihr Motto auf WeChat ist so etwas wie „ich will fünf Kilos abnehmen; bitte sprich nicht mit mir, bevor ich das Ziel erreicht habe“. Also ich frage mich, wo sie die fünf Kilos hernehmen will… Aber sie hat ein ambitioniertes Ziel im Marathon, und dafür will sie so leicht wie möglich sein.

Schule

Knowledge Competition am Omeida English College

Zum Omeida Chinese College gehört auch das English College, an dem chinesische Studentinnen und Studenten Englisch lernen. Es gibt zudem viele ausländische Studierende, die am Vormittag Chinesisch lernen und sich am späteren Nachmittag diesen chinesischen Studierenden freiwillig zum Lernen zur Verfügung stellen.

Diese Woche hat das English College einen Klassenwettbewerb durchgeführt, und auf Wunsch von Snow (das ist das verrückte Huhn, das die Eistorte zu meinem Geburtstag organisiert hatte) ging ich auch dahin und unterstützte ihre Klasse. Das war also ein Gaudi! Und mein persönliches Highlight war, dass ich bei der „Audience Competition“, bei der alle einzeln mitmachen, gleich einen Preis gewonnen hatte, weil ich den chinesischen Satz am schnellsten in einen englischen übersetzt hatte.

@ Joyce (meine Chinesisch-Lehrerin in der Schweiz): Du siehst, Dein toller Unterricht trägt Früchte!

So sieht ein Klassenraum aus am English College. Man beachte die Grösse (resp. nicht-Grösse)…

Schule

Meine Chinesisch-Stunden

Von Montag bis Freitag habe ich je drei Einzelstunden am Vormittag und drei am Nachmittag. Mit Lehrerin Mao habe ich eine tolle, junge, engagierte und lustige Lehrerin bekommen (ich hoffe, sie wird mir die ganzen drei Monate erhalten bleiben!). Und natürlich quetsche ich sie nicht nur über chinesische Grammatik aus, sondern auch über ihren Alltag, die Kultur, das Essen (what else) und vieles andere.

Sechs Lektionen jeden Tag sind happig. Dazu kommen abends noch die Hausaufgaben. Der grosse Vorteil ist dafür, dass man in kurzer Zeit grossen Fortschritt machen kann.

Die Lektionen dauern 45 Minuten und danach gibt es 15 Minuten Pause.

Und ich frage mich, wie man in Gegenden mit einem subtropischen Klima in der Schule einigermassen etwas lernen konnte, bevor Air Conditioning erfunden worden ist…

Mittagessen in der Schulkantine