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Hangzhou

Hangzhou

Please slow down after long crouching

Ich fotografiere ja zu gern fremdartige Hinweisschilder :-).

Dieses hier weist darauf hin, dass man es langsam angehen lassen soll, wenn man lange auf dem Klo hockte. Also „hocken“ ist natürlich bei diesen WCs das falsche Wort, man kniet viel eher in der Hocke. Und als Nicht-Asiate schlafen einem schon nach zwei Sekunden die Beine ein oder krachen die Kniegelenke.

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Fussmassage

Nach den vielen Kilometern, die ich in den letzten Tagen zu Fuss zurück gelegt hatte, gönnte ich mir eine Fussmassage. Fussmassagen sind in China (und übrigens auch in Taiwan) leicht anders als bei uns: Es gehört immer zuerst eine Nacken-/Kopf-/Schulter-/Arm-/Rückenmassage dazu, bevor die Masseure sich an die Beine und Füsse machen. Es gibt auch noch eher medizinische Fussmassagen, die bei uns in die Kategorie „Fusspflege“ gehören würden. Und bei einer solchen bin ich aus Versehen gelandet…

Zuerst musste ich wie immer die Füsse in heissem Wasser baden. Und HEISS war es tatsächlich, der Masseur musste zwei Mal kaltes Wasser nachfüllen, bevor ich meine Füsse überhaupt hineinstecken konnte (eigentlich hätte ich ein drittes Auffüllen gebraucht, aber das liess mein Stolz dann doch nicht zu). Siehe die roten Abdrücke im Beweisfoto!

Als er danach mit dem Messer für die Hornhautentfernung auftauchte, lehnte ich dankend ab (ich hatte in Hongkong einmal ein schlechtes Erlebnis damit). Daraufhin verschwindet er und kommt mit einer weissen Substanz wieder aus seinem Kabäuschen, die er vor meinen Augen – und vor allem vor meinen Füssen – anzündet! Reflexartig griff ich zur Kamera, denn das hätte mir sonst niemand geglaubt… Mein Chinesisch reichte aus, um herauszufinden, dass das Salz war. Er machte damit ein wunderbares, warmes Peeling :-). Und als ich schon ganz erschöpft im Sessel hing, holte er vier Becher, schmier irgend eine Flüssigkeit hinein und zündete das Ganze auch wieder an. Und hielt die Becher an meine Fusssohlen, wo sie dank Vakuum „kleben“ blieben. So also funktioniert Schröpfen! Und ich wollte doch nur ein bisschen die Füsse kneten lassen…

Hangzhou, Video

Volkslied

Beim Westlake habe ich dieser älteren Dame zugehört, die ein altes, chinesisches Volkslied singt (回娘家, Besuch im elterlichen Zuhause). Für unsere Ohren ist diese Tonlage eher gewöhnungsbedürftig. Aber sie hatte viele Zuhörerinnen und Zuhörer.

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Töffli-Nummernschild

In einem Land mit so vielen Einwohnern und Töffli braucht es auch sehr hohe Töffli-Nummern…

Hangzhou

Westlake

Hangzhou liegt am berühmten – und wunderschönen – Westlake. Auf der Rückfahrt vom Beigao-Peak-Tempel bin ich auf halbem Weg aus dem Bus ausgestiegen und dem See entlang zurück zur Stadtmitte gelaufen. Eine wunderschöne Landschaft!!!

Er fischt übrigens abgefallene Blätter aus dem See… es soll den Touristen/Fotografen an nichts mangeln

Hangzhou

Mit der Luftseilbahn zum Beigao-Peak-Tempel

Einmal mehr war es sehr einfach, den Menschenmassen zu entfliehen und ein ruhiges Eckchen zu finden: Man muss bei den grossen Sehenswürdigkeiten (in diesem Fall: ein berühmter Tempel) nur etwas weitergehen und ist sehr schnell fast alleine. Hier bin ich beim Tempel einfach ein bisschen weitergelaufen und stand auf einmal vor der Talstation einer Luftseilbahn. Oben empfing mich nochmals ein Tempel, aber (in meinen Augen) viel schöner und vor allem mit einer atemberaubenden Aussicht. UND mit einem direkten Draht nach oben: Der Tempel steht nämlich direkt unter einer Rundfunkantenne :-).

Aber das Beste passierte mir beim Tempelbesuch: Am Eingang sitzt ein jüngerer Mönch, der dafür sorgen muss, dass die (wenigen) Besucher ein Ticket vorweisen können. Zuerst verstehe ich natürlich nichts, aber dann kramt er zwei englische Wörter hervor und erklärt es mir. Als ich also nach dem Rundgang nochmals bei ihm vorbei schaute und ihm dankte für seine Hilfe, murmelt er etwas auf Chinesisch. Zuerst dachte ich, ich hätte mich verhört, aber dann habe ich festgestellt, dass er mich doch tatsächlich nach meinem WeChat-Kontakt gefragt hat! Und so bin ich seither mit einem Mönch per WeChat verbunden… Man muss sich das mal in einer katholischen Kirche vorstellen, wie zum Beispiel der Sigrist nach dem Facebook-Kontakt einer Touristin fragt…

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Heissi Marroni

Jaja, wir Schweizer sind nicht die Einzigen, die heissi Marroni lieben… Auch in China gibt es sie zu kaufen. Und hier kosten 150 Gramm – im Gegensatz zur Stadt Zürich – nicht ein halbes Vermögen! Und vor allem sind die Papiersäckli viel schöner :-).

Hangzhou, Video

Wassershow in Hangzhou

In Hangzhou gibt es täglich neben dem berühmten InterContinental-Hotel (es hat eine Kugelform und ist golden; es sieht aus wie eine überdimensionierte Lindorkugel) eine 15-minütige Wassershow bei einem riesigen Brunnen.

Und wie es sich für China gehört, werden auch gleich die umliegenden, hohen Gebäude in die Show miteinbezogen. Das Schlussbild an einem der Gebäude ist der Brüller: Mickey und Minnie Mouse… amerikanischer könnte es ja wirklich nicht sein :-).

Hangzhou

Zwei Swiss Miss(es) in Hangzhou

Nach Hangzhou ging ich eigentlich wegen Mirta, da sie seit September dort wohnt. Wir haben uns vor ein paar Monaten in der Schweiz über einen Bekannten kennen gelernt (danke, Urs!) und stellten fest, dass wir beide bald in China sein werden. Sie bleibt allerdings viel länger als ich: Sie ist an der neuen Westlake University angestellt als Research Assistant und hilft beim Auf- und Ausbau der Universität mit.

Diese Universität ist übrigens die erste chinesische, private Forschungs-Universität, die erst vor zwei Jahren bewilligt worden ist. Hauptsponsoren sind Tencent und Wanda, zwei riesige, private Technologie-Unternehmen. Die Uni hat sich – natürlich – zum Ziel gesetzt, in ein paar Jahren weltführend auf ihrem Gebiet zu sein. Wieso auch kleine Brötchen backen…

Zwei Swiss Miss(es)

Heute mal nicht mit der Metro unterwegs…