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Dali

Dali, Wissenswertes

Dali-Marmor

Das Cangshan-Gebirge bei Dali ist berühmt für seinen Marmor. Schon seit der Tang-Dynastie (617 bis 907) wird hier Marmor abgebaut. Marmor heisst aufgrund dieser frühen Bekanntheit auf Chinesisch 大理石. 大理 = Dali / 石 = Stein. Gemäss Wikipedia bildet Marmor auch heute noch eine wichtige Einkommensquelle für die Region.

Dank dem Tipp meiner Hotelbesitzerin/Freundin ging ich ins Marmor-Museum, wo ich die einzige Besucherin war. So konnte ich all die wunderschönen Marmorarbeiten in Ruhe geniessen. Es ist unglaublich, wie vielfältig Marmor ist. Und wie sehr es das betrachtende Auge glauben lässt, dass man vor einer Malerei sitze! Aber es ist alles „nur“ Stein. Zum Glück für mein Portemonnaie ist Marmor so schwer und definitiv ungeeignet fürs Handgepäck…

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Chinesischer Fleiss

Fleiss muss man den Menschen in China ja nun definitiv nicht beibringen. Das beginnt natürlich schon in der Schule, wo in der Pause von einer Gruppe Schülern der Turnplatz gereinigt wird. Und ich kann Euch sagen: Die chinesischen Schüler sind genau gleich wie überall auf der Welt, wenn die Lehrperson nicht gerade daneben steht… ;-).

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Wunderschöne Raumdecke

Hier habe ich meinen Morgenkaffee getrunken. Von aussen eher unspektakulär, aber die Türen und vor allem die Raumdecke sind doch wunderschön! Vermutlich besteht ein Zusammenhang  zwischen dem schönen Himmel und der katholischen Kirche, die gleich nebenan steht…

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Mittel gegen kalte Füsse

In der Nacht wird es in Dali nun empfindlich kühl, und in einem so alten Haus sowieso. Darum musste ich mir heute Abend mit einer kreativen Lösung meine Füsse auftauen: Zum Glück gibt es in China in jedem Zimmer einen Wasserkocher…

Am nächsten Tag habe ich in einem Supermarkt eine Baby-Bettflasche gefunden und gekauft. Erst zuhause habe ich sie dann mal genauer angeschaut: „Be careful to drive too fast“ steht da drauf. Hm… ?

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Die Welt ist und bleibt ein Dorf!

Ich sage ja schon lange, dass die Welt ein Dorf ist… heute wurde es mal wieder bewiesen:

An einem Stand habe ich einen Snack gekauft und laufe damit gemütlich Richtung Altstadt zurück. Auf einmal kommt eine Chinesin auf mich zu, zeigt auf mich und schnattert auf Chinesisch drauf los. Ich dachte, sie wolle wissen, woher ich diesen Snack habe… dann taucht aber eine zweite Frau auf und gemeinsam erklären sie mir, dass ich von ihnen Drei (es gehört noch ein Mann zum Grüpplein) vor einem Monat in Xi’an ein Foto gemacht habe!

Ich frage nämlich jeweils die pre-Selfie-Geborenen, ob ich von ihnen ein Foto machen soll, damit sie auch mal zu zweit (oder zu dritt) auf dem Foto sein können. Denn normalerweise ist immer einer am Fotografieren und der andere wird fotografiert.

Und so haben sie mich tatsächlich nach über einem Monat wiedererkannt :-). Und jetzt liessen wir natürlich von uns allen ein Foto machen. Unglaublich, die Welt ist ein Dorf! Ich sags ja.

Mein Lieblings-Schwager sagt allerdings, dass mir das – im Gegensatz zu anderen Leuten – offenbar verhältnismässig oft passiere…

Dali

Möbelschreiner/-schnitzer

Ich weiss gar nicht, wie man diesem Beruf überhaupt sagt. Aber auf jeden Fall macht er wunderschöne Möbel!

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Chinesische Problemlösung – Teil 2

Und schwupps ist das Problem gelöst. Gut, die Beifahrerin sieht schon nicht mehr ganz so entspannt aus… aber am Auto gab es keine Kratzer! Und die Baustellen-Arbeiterin sagte mir, das sei hier jeden Tag so… 🙂

Dali, Video

Chinesische Problemlösung – Teil 1

In dieser engen Gasse in Dali habe ich mal wieder eine Lektion erhalten in chinesischer Problemlösung :-).

Die Hauptdarsteller:

  • ein ungefähr 2.5 Meter breites Auto
  • eine Gasse, nicht viel mehr als drei Meter breit
  • auf beiden Seiten der Gasse entlang parkierte Töffli
  • ein Sandhaufen und eine Baustelle
  • ein paar aufgeschichtete Ziegelsteine


Das Problem: Das Auto will durch diese Gasse fahren.

Die Nebendarsteller: 

Auf beiden Seiten des Autos (also hinter und vor dem Auto) hat es unzählige Töfflifahrer und Fussgänger, die ebenfalls durch die Gasse gehen wollen. Und zwar in beide Richtungen. Es ist schliesslich Feierabend.

Die erschwerte Bedingung:

Plötzlich ist auch noch die Primarschule aus, die gleich unterhalb dieser engen Stelle liegt.

Die mögliche Schweizer Lösung: 

Eine Ampel installieren, oder die Strasse besser gleich dauerhaft für den Verkehr sperren. Oder einen grossen Kreisel bauen. Und auf jeden Fall annehmen, dass das Auto NIE UND NIMMER durch diese enge Lücke kommt. Es geht schlicht rechnerisch schon gar nicht auf.

Die chinesische Lösung: 

Seht selbst… (siehe Video).

 

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Starke Frauen

In den engen Gässchen hat es keinen Platz für Bagger, somit muss Frauen-Muskelpower her! Unglaublich, was diese Frauen zu schippen und zu schleppen haben.