Hangzhou

Mit der Luftseilbahn zum Beigao-Peak-Tempel

Einmal mehr war es sehr einfach, den Menschenmassen zu entfliehen und ein ruhiges Eckchen zu finden: Man muss bei den grossen Sehenswürdigkeiten (in diesem Fall: ein berühmter Tempel) nur etwas weitergehen und ist sehr schnell fast alleine. Hier bin ich beim Tempel einfach ein bisschen weitergelaufen und stand auf einmal vor der Talstation einer Luftseilbahn. Oben empfing mich nochmals ein Tempel, aber (in meinen Augen) viel schöner und vor allem mit einer atemberaubenden Aussicht. UND mit einem direkten Draht nach oben: Der Tempel steht nämlich direkt unter einer Rundfunkantenne :-).

Aber das Beste passierte mir beim Tempelbesuch: Am Eingang sitzt ein jüngerer Mönch, der dafür sorgen muss, dass die (wenigen) Besucher ein Ticket vorweisen können. Zuerst verstehe ich natürlich nichts, aber dann kramt er zwei englische Wörter hervor und erklärt es mir. Als ich also nach dem Rundgang nochmals bei ihm vorbei schaute und ihm dankte für seine Hilfe, murmelt er etwas auf Chinesisch. Zuerst dachte ich, ich hätte mich verhört, aber dann habe ich festgestellt, dass er mich doch tatsächlich nach meinem WeChat-Kontakt gefragt hat! Und so bin ich seither mit einem Mönch per WeChat verbunden… Man muss sich das mal in einer katholischen Kirche vorstellen, wie zum Beispiel der Sigrist nach dem Facebook-Kontakt einer Touristin fragt…

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2 Comments

  • Gianna 15. Oktober 2019 at 07:45

    Und was habt Ihr bisher gechattet?

  • Marion 14. Oktober 2019 at 13:30

    Sehr cool, ein Mönch als WeChat-Kontakt! Ja, das könnten wir uns hier nicht vorstellen.

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