Shenzhen

Shenzhen 深圳

Immerhin wird man für die Strapazen, sich durch Millionen von Menschen durchgeschlängelt zu haben, auf dem Hügel oben mit einer tollen Aussicht auf Shenzhen – resp. einen kleinen Teil davon – entschädigt.

Shenzhen war vor vierzig Jahren noch ein kleines Dörflein am Wasser, die Leute lebten vom Ackerbau und aufgrund der Lage natürlich vom Fischfang. Dann wurde Shenzhen von der Regierung dazu auserkoren, eine neue Sonderwirtschaftszone zu werden. Dies in direkter Nachbarschaft zu Hongkong (mit dem Highspeed-Train braucht man noch genau 14 Minuten von Shenzhen nach Hongkong). Seither ist hier nichts mehr mit Fischern oder Bauern, jetzt regieren die Finanzhaie und Computerfreaks. Shenzhen gilt als Silicon Valley Asiens und hat unterdessen rund 13 Millionen Einwohner (1950: 3’000 Einwohner).

深圳 = Shenzhen: 深 = Shen = tief, 圳 = Zhen = kleiner Entwässerungsgraben. Der Name kommt daher, dass die Gegend früher von unzähligen Flüssen und Bächen durchkreuzt war (Quelle: Wikipedia).

Die grosse Statue auf dem Hügel stellt übrigens Deng Xiaoping dar: Er gilt als Gründer des neuen Shenzhens, da er als Staatspräsident damals bestimmte, dass Shenzhen eine neue Sonderwirtschaftszone werden soll. Er war es auch, der die (relative) Marktöffnung Chinas nach dem Tod Mao’s in die Wege leitete.

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